Mittwoch, 31. März 2010

Frühling in Berlin!

Au weia au weia... jetzt hängen wir aber ganz schön hinterher mit der Berichterstattung hier im Blog. Ich versuche mich dennoch an einer kleinen Zusammenfassung der letzten Monate:

Weihnachten verbrachten wir ganz gemütlich zu dritt mit Weihnachtsbaum und echten Kerzen, ganz minimalen Geschenken, dafür aber vielen gesungenen Liedern in Berlin. Ach eigentlich waren wir ja schon zu viert: Martha bekommt im Mai ein Geschwisterchen.
Am 1. Feiertag begann dann die Tournee durch Deutschland:
2 Tage Rathenow mit Oma Gittl, Opa Laus, Helge, Heike, Gregor
2 Tage Ihringen mit Oma Bababa und Opa Roller, Lea und Marc sowie noch diversen anderen Familienmitgliedern
2 Tage Schwalbach im Taunus - Silvesterparty mit 3 Freundinnen aus meiner Vietnam-Zeit, deren Männern und inzwischen sechs Kindern!


Diese Tournee war ganz entspannt, da wir mit dem Zug unterwegs waren. Martha hat es gefallen. Das Laufrad war dabei und im Zug konnte man herrlich viele Menschen anschwatzen.
Zurück in Berlin erwartete uns der Winter! So viel Schnee zum Schlitten fahren und in den Schnee werfen gab es lange nicht.

Der Januar und Februar waren mehrheitlich von Krankheiten geprägt. Erst bekam Martha eine fette Erkältung mit schlimmen Husten. All das wurde erfolgreich auskuriert in Rathenow bei Oma Gittl. Kurz danach war wieder ein Infekt da, aber dazu kamen auch noch die beiden unteren Backenzähne. Jetzt fehlen noch immer zwei!
Dann wurde ich krank und das ziemlich schlimm und lange. Ich konnte und wollte keine "harten" Medikamente nehmen und kurierte die Nasen-/Kiefernebenhöhlenentzündung mit allerlei Hausmitteln aus. Aber es hat funktioniert! :)
Dann kam Sascha mit lädierter Schulter aus dem Snowboard-Urlaub zurück. Er hat sich eine Verletzung am linken Schulterknochen zugezogen - aber nicht beim Snowboarden sondern beim abschliessenden Schlittenfahren.
Marthas Sätze drehten sich in dieser Zeit vorallem darum: Papa hat Schulter auaweh, Mama hat aua an der Nase. Ihre verteilten "Luftpflaster" halfen nicht wirklich, aber waren sehr lieb gemeint.

Seit März gehts allen besser. Liegt sicher auch daran, dass langsam der Frühling einzieht. Martha und ich haben bereits Osterdekoration fürs Fenster gebastelt, den Osterstrauch geschmückt und Eier bunt angemalt.
Der "Murkel" (so wird das Baby aus Unkenntnis über das Geschlecht mehrheitlich genannt) wächst und wächst. Martha registriert selbstverständlich, dass Mamas Bauch immer dicker wird und begrüsst Murkel mit Guten-Morgen-Kuss auf dem Bauchnabel. Hin und wieder bekommt Murkelchen auch etwas zu trinken oder ein Stück Pizza gereicht. ;)

Morgen ist mein vorerst letzter Arbeitstag für dieses Jahr. Ich freue mich auf einige Wochen mehr Zeit für mich. Marthas KITA hat ab Mitte April 2 Wochen frei. Da werden wir sicherlich mal die Stadt verlassen und uns aufs Land verdrücken: Hühner ansehen oder Pferde....

Noch ein paar Sätze zu Martha:
Seit Weihnachten hat sie nun ein eigenes grosses Bett. Das wurde am Heilig Abend sofort mit einer Viertel Stunde Springen in Beschlag genommen. Seit dem klappt das ins Bett gehen super. Nach gemeinsamen Buch ansehen bzw. vorlesen, können wir das Zimmer verlassen - ohne Geschrei von Martha. Meist schaut sie sich dann noch allein weiter Bücher an und macht dann irgendwann ihr Licht am Bett alleine aus. Wie ein grosses Mädchen, obwohl sie ja bestreitet das zu sein. Seit Wochen beteuert sie: Ich bin ein Junge! Ohne Kommentar!
In der Zwischenzeit redet Martha fast komplette Sätze, an der Zeitform der Verben hapert es noch ein wenig. :) Ihr Töpfchen wurde vor kurzem ins Regal verbannt. Sie geht nun mit Hocker auf die grosse Toilette und ist stolz darauf. Windeln gibts noch zur Nacht und auch zum Mittagsschlaf wieder. Irgendwie hat sie das über die Weihnachtsferien verlernt. ;)
Die Haare werden länger und lockiger. Das Haare kämmen macht das nicht einfacher. Von Haargummis oder Haarspangen will sie nichts wissen. In ihrem Zimmer haben wir etwas umgeräumt, um Platz zu machen für den Stubenwagen bzw. das Gitterbettchen, welches in Kürze da wieder stehen wird.
Ihr grösstes Hobby derzeit ist es, jeden - egal ob auf der Straße oder im Hausflur - anzuschwatzen und zu fragen: Wie heisst du? .... Dann erzählt sie wie sie heisst und das sie ein Laufrad und einen Helm hat. Zum Glück habe ich dafür ausreichend Geduld und erhalte auf diesem Wege auch noch diverse Anregungen für die schwierige Namenssuche für den Murkel.

Da geht einfach alles wieder von vorne los :) Namenssuche, Hebammentermine, Babyklamotten sortieren.... Wir freuen uns alle sehr auf die Zeit zu viert!
Ich versuche gerade alles mögliche wieder zu sichten, auszukramen oder zusammen zu borgen.
Apropo: Wer kann uns einen EERGO Baby leihen oder einen BABYbjörn. Auch könnte ich noch gut Erstlingssachen gebrauchen. Die Verleihstation Stanze steht dieses Mal leider nicht zur Verfügung! Freue mich auf Eure Angebote.

Viele Grüße
Katja mit dickem Bauch

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