Dienstag, 31. Januar 2012

Frieda lernt sprechen


Frieda lernt sprechen, jeden Tag etwas mehr. Zu ihrem aktuellen Vokabular gehören:

bauper - sauber
nopmal - nochmal
Hau Schuwe - so werden im Grunde alle Schuhe bezeichnet, eben auch Handschuhe

Die Namen Martha, Pilar, Mama, Papa, Sascha und Katja versteht man sehr deutlich, genauso wie Oma und Opa.
Sie kann die Tiersprache folgender Tiere nachahmen:

Esel - iiaa
Katza - Miau
Hund - huhuhu
Fische - lautlose Mundbewegungen
Elefant - typische Rüsseldarstellung und ein dazu ein Tröten wie auf er Benjamin-Blümchen Kassette von Martha
Sehr schön auch ihre Darstellung eines Affen ;)

Auf dem Bild macht sie gerade Muhhh der Kuh.

Montag, 23. Januar 2012

Chúc mừng năm mới!

Heute beginnt nach dem Mondkalender das neue Jahr. Das Jahr des Drachen. Mein Vorhaben für dieses neue Jahr ist es, dass ich den Blog für meine beiden Mädels Martha und Frieda erneut belebe und aktiv halte...

Die letzten Eintragungen sind ein Jahr her. In der Zwischenzeit ist sehr viel passiert. Ich versuche die wichtigsten Fakten zusammenzutragen:

Jan 2011 - Ich arbeite wieder halbtags, aber von zu Hause. Frieda ist mit mir daheim. Eine große Umstellung für alle. Sie zieht sich hoch und stellt sich hin.
Das Problem der nächtlichen Schreiattacken geht uns allen an die Substanz. Ich konsultiere meine Hebamme deswegen, lasse mich homöophatisch beraten, habe drei Termine bei einer Osteopathin mit Frieda. Nichts hilft!

Februar 2011 - Wir haben einen neuen Babysitter - Vero! Wir freuen uns auf eine lustige Zeit mit ihr. Martha kennt sie bereits als Babysitterin von zwei Kindergartenfreunden aus der KITA. Frieda lernt sie nun kennen.
Wir fahren für ein langes Wochenende nach Boží Dar in den Winterurlaub. Mit uns fahren 2 befreundete Familien. So stürzen wir uns mit 6 Erwachsenen und 5 Kindern in das Schneevergnügen. Martha geht zusammen mit ihrer Freundin drei Tage in den Skikindergarten und sammelt dort ihre ersten Skierfahrungen. Mir hängt die ganze Zeit Frieda am Bauch herum. Auf den Schlitten setzen geht leider noch nicht richtig... Frieda verliert in diesem Urlaub ihre Angst vor Wasser. Bei einem großen abendlichen Badevergnügen sitzt sie zusammen mit den zwei anderen Minis Pilar und Luca in der Badewanne und geniesst es.
Fasching in der KITA. Martha geht das 2. Mal in Folge als Biene Maja. Wenns schee macht ;)
Marthas Freund Oskar kommt nach mehreren Monaten Urlaub aus Neuseeland zurück.
Ich lese durch Zufall in der Berliner Morgenpost von einem Wochenendhaus südlich von Berlin. Ein Anruf macht uns noch neugieriger. Wir verabreden eine Besichtigung im März.

März 2011 - Wir besichtigen bei eisigen Temperaturen den Bungalow am See und sind begeistert. Die Mädels wünschen sich gleich eine Schaukel und einen Sandkasten. Sascha verbringt zwei Wochenenden dort: schmeißt alten Teppich raus, renoviert, kauft Betten und baut auf... Ende März wird das Wasser angestellt. Der Sommer kann kommen!
Ich beende das Stillen von Frieda. Sie ißt was sie möchte und ist damit tagsüber ein glückliches Kind. Die nächtlichen Strapazen wollen nicht enden.

April 2011 - Wir fliegen für zwei Wochen nach Ungarn. Die ersten und letzten Tage quartieren wir uns bei einem Freund von mir in Budapest ein, zwischendurch fahren wir für eine Woche an den Balaton. Erster großer Urlaub zu viert. Es macht Spaß und gleichzeitig ist es anstrengend. Das gemeinsame schlafen in einem Raum und Friedas unruhige Nächte zerrten an allen Nerven. Dennoch genießen wir den Frühling in Ungarn. Martha nimmt fast ein erstes Bad im Balaton ;)

Mai 2011 - 5. mai 2011 - Frieda läuft! Sie ist gerade mal 11 Monate alt und steht auf und sagt dem Krabbelalter adé. Am 31. feiern wir ihren 1. Geburtstag! Schon ist ein Jahr vorbei.
Der Bungalow wird zu unserem 2. zu Hause. Jedes Wochenende verbringen wir dort. Wir genießen es viel draußen zu sein, die Kinder laufen zu lassen, zu grillen, abends auf den See zu glotzen, etwas in der Erde zu buddeln, durch den Wald zu ziehen und und und...
Bei Friedas U-Untersuchung zum 1. Geburtstag schildere ich dem Kinerarzt Friedas nächtliche Schreiattacken. Er rät dazu, das Gitterbettchen wegzulassen. Er sieht was Frieda alles macht und kann und erkennt schnell, dass sie eine freiheitsliebende starke Persönlichkeit ist.

Juni 2011 - Ich arbeite wieder voll und Frieda wird ein KITA-Kind. Die Eingewöhnung dauert im Grunde nur 4 Tage. Sie hat Lust auf den Trubel und geht ganz selbstbewußt dorthin. Martha als große Schwester hilft ihr viel und "beschützt" sie vor den anderen. Sie ist stolz, dass nun endlich auch ihre kleine Schwester mit in die KITA darf.
Ende Juni fahren Sascha und die Mädels das erste Mal alleine weg. Sie verbringen eine Woche in Ihringen bei Oma und Opa, gehen zum Weinfest, treffen Familie und Freunde. Schon komisch so allein. Viel Zeit zum nachdenken für mich.

Juli 2011 - Wir bauen das Gitterbettchen von Frieda ab und verstauen es hinterm Schrank. Frieda schläft weiterhin nur mit Milchflasche ein, egal, ob abends oder nachts.
Die KITA hat Ferien und wir verbringen die 14 Tage im Bungalow am See. Leider ist es kalt und verregnet. Wir flüchten nach 36 Stunden Dauerregen zurück in die Stadt. Oma kommt zu Besuch und verbringt einige Tage mit uns im Bungalow.

August 2011 - Martha fährt eine Woche mit Oma nach Ihringen. Großes Mädchen! Frieda geht in dieser Zeit erstmalig allein ohne Martha in die KITA. Das ist aber kein Problem. In dieser Woche unterziehen wir Frieda einer Schlafkur. Sie bekommt abends und nachts nichts mehr zu trinken. Wir lernen ihr, dass sie alleine auf ihrer Matratze einschlafen kann. Nach 5 Nächten ist es vollbracht. Sie bleibt, wenn sie ins Bett gebracht wurde, liegen und sie schläft durch!
In der KITA wird das jährliche Sommerfest gefeiert. Die ersten Kinder verlassen den Playground und kommen in die Schule.
Marthas Geburtstag feiern wir im Bungalow am See. Sie wird 4 Jahre alt und lädt deswegen 4 Freunde aus der KITA ein. Leider kippt das Wetter und der Tag fällt buchstäblich fast ins Wasser. Zum Glück machten sich die Kinder rechtzeitig zur Schatzsuche in den Wald auf.

September 2011 - Martha bekommt Scharlach. Frieda bleibt verschont. Danach werden irgendwie alle krank. Nach kurzer Genesung haut es mich dann nochmal richtig hin. Auch Martha bekommt ein 2. Mal Scharlach und schluckt erneut Antibiotika. Die Zeit zu Hause verbringt sie mit ihren Puppen und den vielen Puppensachen, die sie zum Geburtstag bekommen hat. Sie versinkt gern in Rollenspielen.

Oktober 2011 - Marthas und Friedas KITA vergrößert sich. Martha und Frieda gehen nun in unterschiedliche Gruppen. Das tut beiden aber sehr gut.
Martha verabschiedet sich nun endgültig von den nächtlichen Windeln, die sowieso schon seit Monaten trocken sind. Eine Bestechung (ein Feenkleid - ein Traum in lila Tüll) hilft dabei und sie fragt nie wieder nach einer Gute-Nacht-Windel! Warum hab ich das nicht schon eher ausprobiert?
Frieda macht riesen Fortschritte. Sie will vieles alleine machen und beginnt damit sich permanent Schuhe an- und auszuziehen, gern vor allem die von Martha. Die Nächte sind eine Traum. Wir verstehen gar nicht, wie wir das vorher so lange durchhalten konnten.

November 2011 - Bereits jetzt beginnt Martha wieder Weihnachtslieder zu trällern. Noch immer textsicher aus dem letzten Jahr wartet sie auf Weihnachten.
Sie malt Buchstaben, vorzugsweise M wie Martha, F wie Frieda, S wie Sascha. Sie hat einen unheimlichen Sprung gemacht. Ihre Wutanfälle sind so gut wie verschwunden. Sie zeigt Verständnis, begreift wenn sie Fehler gemacht hat, entschuldigt sich dafür aus eigenem Antrieb.

Dezember 2011 - Advent, Advent, ein Lichtlein brennt. Nun schauen 4 staunende Augen auf die Kerzen des Adventskranzes. Wir geniessen die Wochenenden, backen Plätzchen, treffen Freunde, gehen auf den Weihnachtsmarkt...
Schon eine Woche vor Weihnachten, am 4. Advent, schmücken die Mädels den Weihnachtsbaum. Weihnachten verbringen wir zusammen mit Oma Gitt´l und Opa Klaus in Berlin.
Am 27. Dezember fahren wir in den Winterurlaub ins Fichtelgebirge und treffen dort drei befreundete Familien. Tatsächlich liegt dort Schnee. Martha geht wieder in den Skikurs, allerdings nur 2 Tage. Dann hat sie keine Lust mehr, ausserdem schneit es den Tag über.

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